Cuny: „Die Kommunalmilliarde muss kommen – jährlich!“

Veröffentlicht am 03.08.2025 in Landespolitik

Abgeordneter Cuny zur Aktuellen Debatte im Landtag: 

„Unser Baden-Württemberg-Plan: Jetzt in die Zukunft unseres Landes investieren“

100 Euro je Einwohner pro Jahr, in den kommenden zwölf Jahren. Mit einer jährlichen „Kommunalmilliarde“ aus dem Länderanteil des Sondervermögens will die SPD-Landtagsfraktion den finanziellen Gestaltungsspielraum der Städte und Gemeinden im Land deutlich vergrößern. „Der Bund hat den Weg hierfür freigemacht. Jetzt muss das Land den Großteil seiner Mehreinnahmen direkt an die Kommunen weitergeben, um diesen ihre wichtigen Zukunftsinvestitionen in den Kita-Ausbau, die Sanierung und Ausstattung von Schulen, bezahlbaren Wohnraum, die Sanierung von Straßen und den Klimaschutz zu ermöglichen“, fordert Landtagsabgeordneter Sebastian Cuny.

Im Rahmen einer Aktuellen Debatte im Landtag hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch den „Baden-Württemberg-Plan“ vorgestellt. Darin fordern die Sozialdemokraten einen schlüssigen Plan zu erstellen, wie die zusätzlichen Mittel des Bundes sinnvoll verwendet werden: wie können die Gelder durch Landesmittel ergänzt werden? Welche Investitionen müssen wie angepasst werden? Und wie werden die Mittel an die Kommunen weitergegeben? Cuny dazu: „Andere Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind schon weiter und haben solche Pläne bereits erarbeitet. Grün-Schwarz legt aber mal wieder lieber die Hände in den Schoß und wartet ab statt zu handeln.“

Mit der Kommunalmilliarde könnten die Städte und Gemeinden an Bergstraße und Neckar wichtige Projekte realisieren. Sebastian Cuny nennt als Beispiele in Dossenheim die Schaffung von Räumlichkeiten an der Neubergschule, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler ab 2026 an beiden Dossenheimer Grundschulen zu gewährleisten. Außerdem wären so lange aufgeschobene wichtige Investitionen möglich, wie der Umbau des Rathauses und die Neugestaltung des Rathausplatzes.

Der Finanzpolitiker stellt klar: „Unsere Gemeinderäte und Bürgermeister wissen am besten, was vor Ort dringend nötig ist. Zwei Drittel der Investitionen in unserem Land werden von den Kommunen getätigt. Wenn die Milliarden aus dem Bund schnell und zielgenau dort ankommen, werden die Menschen sehen, dass der Staat handelt und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit findet. Das stärkt auch die demokratische Mitte und entzieht den Hetzern und Demokratiefeinden ihren Nährboden.“