Gerhard Kleinböck: Es gibt kein „Aus“ für die Realschulen im Land

Veröffentlicht am 21.03.2013 in Gemeindenachrichten

In seinem Bericht zur Landespolitik im Rahmen der Vorstandssitzung der SPD-Dossenheim verwahrte sich Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck gegen die haltlosen Vorwürfe der CDU, die grün-rote Landesregierung plane ein „Ausbluten“ der Realschulen: „Die Behauptungen der CDU sind schlicht und ergreifend falsch und werden auch nicht wahrer je öfter sie in den Medien wiederholt werden“, äußert sich Kleinböck MdL (SPD).

Die Landes-CDU bleibe bei ihren überholten Antworten auf den Rückgang der Schülerzahl und bietet keinerlei Lösungen an. Stattdessen versuche sie, Realschulen gegen Gemeinschaftsschulen auszuspielen. „Wir wollen die Realschulen nicht abschaffen“, so Kleinböck. „Die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule ist ein freiwilliges Angebot für alle allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg. Es gibt keinerlei Verpflichtung für Realschulen dieses Angebot anzunehmen. Aber natürlich ist es auch Realschulen möglich, sich zu Gemeinschaftsschulen zu entwickeln und damit zusätzliche Ressourcen zu erhalten.

Entscheidend ist nicht die Struktur oder der Name, der am Ende an der Schule steht. Entscheidend ist vielmehr, dass sich die Schulen weiterentwickeln und pädagogische Konzepte erarbeiten, die jedem Kind in Baden-Württemberg den jeweils bestmöglichen Bildungsabschluss ermöglichen“. Der ständige Protest der CDU-Abgeordneten gegen Gemeinschaftsschulen gehe an der Realität vorbei, so Kleinböck. Viele Kommunalpolitiker der CDU hätten dagegen längst bemerkt, dass die Städte und Gemeinden vor neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen und unterstützen vor Ort den Ausbau der Gemeinschaftsschule.