v. l.: Frank Heinicke, An Phan, Philipp Ehlermann, Matthias StammlerAm 23.05.2026 fand in Weinheim-Hohensachsen die Jahreshauptversammlung der SPD Rhein-Neckar statt. Dossenheim war mit seinen 4 Delegierten vollzählig vertreten. Diese stand im Zeichen des anstehenden Landesparteitages und der Mitgliederbefragung für den Landesvorsitz. Die Rhein-Neckar stellt aufgrund der Mitgliederzahl die größte Delegation für den Landesparteitag, aktuell mit 26 Personen. Als Dossenheimer Delegierter wurde Matthias Stammler gewählt, sowie Philipp Ehlermann als Ersatzdelegierter.
Für den Landesvorstand gibt es zwei Bewerbungen aus Rhein-Neckar, welche die Unterstützung des Kreisverbandes bekamen: Der ehemalige MdL Jan-Peter Röderer aus Eberbach bewirbt sich auf die wichtige Aufgabe des Generalsekretärs. Mit Farah Maktoul, Co-Landesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt, bewirbt sich eine junge Frau aus Sinsheim als Beisitzerin.
Kein Schritt zurück - Kurs halten bei der Energiewende
Unser SPD-Ortsverein Dossenheim hatte für den Kreisparteitag einen inhaltlichen Antrag erarbeitet und konnte diesen nach kontroverser Diskussion mit einer klaren Mehrheit durchsetzen: „Die SPD Rhein-Neckar fordert alle Mandatsträger:innen auf, keinen Maßnahmenzuzustimmen, die einen Rückschritt gegenüber den von der Ampel-Koalition beschlossenen Maßnahmen bedeuten würden.“
Damit bringen wir das Missfallen der SPD-Basis zur aktuellen Energiepolitik unserer Bundesregierung zum Ausdruck. Wir sind nicht damit einverstanden, dass das von Ministerin Reiche geführte Wirtschaftsministerium zu Gunsten der Gas-Lobby die Energiewende blockiert. Wir halten das neue Heizungsgesetz für unsozial, weil es vor allem Menschen trifft, die sich kein Wohneigentum leisten kön-nen, zur Miete wohnen und nicht über ihre Heizung selbst entscheiden können. Trotz der zuletzt versuchten Korrektur bleibt für uns das Gesetz handwerklich schlecht gemacht und wird deshalb gerade auch von der Fachwelt zerrissen. Zudem ist das Gesetz wahrscheinlich verfassungswidrig, weil effektiver Klimaschutz ein Grundrecht von Verfassungsrang ist. Es ist absehbar, dass wir Klimaschutzziele in Deutschland krachend verfehlen werden. Dieser Antrag wird jetzt vom Kreisverband an den Landesverband weitergetragen werden.