Auf ein erfolgreiches politisches Jahr 2014 kann die SPD-Dossenheim zurückblicken. Mit dem folgenden kurzen Rückblick sollen die Schwerpunkte unserer politischen Arbeit dargestellt werden:
Kommunalwahlen
Im Mittelpunkt der Kommunalpolitik standen natürlich die Gemeinderatswahlen am 25.05.2014. Wir konnten unser prozentuales Ergebnis von 15,8% auf 16,7% verbessern und damit einen Sitz im Gemeinderat hinzugewinnen. Wir sind dort jetzt mit 4 Sitzen vertreten. Nach den Kommunalwahlen endete eine „personelle Ära“ in der SPD-Fraktion. Nach 32-jähriger Zugehörigkeit zum Gemeinderat trat Klaus Bähr in den „kommunalpolitischen Ruhestand“.
Bildung
Im Bereich der Bildungspolitik konnten wir in Dossenheim Akzente setzen, weil die grün-rote Landesregierung entscheidende Rahmenbedingungen änderte. An der Kurpfalzschule konnte mit der Ganztagsschule begonnen und eine halbe Schul- sozialarbeiterstelle geschaffen werden.
Soziales
Wiederholt haben wir von der Gemeindeverwaltung gefordert, endlich einen Bericht über die soziale Lage in Dossenheim vorzulegen. Dieser „Sozialbericht“ wurde zwar versprochen, aber noch nicht erstellt. Ebenfalls setzten wir uns dafür ein, das schwer zugängliche „Sozialamt“ im Dossenheimer Rathaus ins Erdgeschoss zu verlegen, um es Bürgerinnen und Bürgern zu erleichtern, soziale Leistungen zu beantragen. Mit dem Gesetzesvorschlag der Bundes-SPD zur Einführung einer „Mietpreis- bremse“ werden nun auch in Dossenheim Chancen eröffnet, unangemessen hohe Mietzuwächse einzudämmen.
Verkehr
Eine Verbesserung der Fahrradwege in Richtung Heidelberg war ein großes Anliegen im Jahr 2014. Im Mittelpunkt standen dabei die drei Überquerungen des Autobahnzubringers: Unterführung an der Großmarkthalle, die Asphaltdecke des Radwegs am ehemaligen SWR-Sender und die Kreuzung Boschstraße/Autobahn- zubringer. Die Entschärfung der gefährlichen Überquerung der Schwabenheimer Straße für die Schulkinder aus West II war zum wiederholten Mal eine Forderung des Ortsvereins. Gegen Ende des Jahres ermöglichte die Entscheidung des Schriesheimer Gemeinderats, die Heidelberger Straßenbahnlinie 24 nach Schries- heim zu verlängern, die direkte ÖPNV-Verbindung von Dossenheim ins Neuen- heimer Feld.
Bahnhofsplatz
Zentrales, kommunalpolitisches Thema des Jahres 2014 war/ist die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes. Umstritten waren dabei zwei Teilprojekte: das gläserne Fahrradhaus (Mobilitätsstation) und die gläserne Wand (Treillage). Nach Meinung der SPD war die Schaffung eines neuen Platzes am OEG-Bahnhof dringend not- wendig. Wegen der hohen Kosten der Mobilitätsstation und der Treillage lehnten wir beide Teilprojekte ab.
Altenheime
Beide Dossenheimer Heime leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Betreuung und Pflege der Dossenheimer Seniorinnen und Senioren. Falls notwendig muss diese Arbeit auch durch finanzielle Zuschüsse der Gemeinde unterstützt werden. Dies gilt für das „Haus Stephanus“ und das „Hanna und Simeon Heim“ gleichermaßen. Wir sind aber der Auffassung, dass das Hanna und Simeon Heim in den Verbund der Stadtmission Heidelberg, die bereits fünf Altenheime betreibt, eingegliedert werden sollte.
Waffenkontrollen
Nach massiver Kritik von Seiten der SPD und den Grünen an der laxen Waffenkontrollpraxis des Rhein-Neckar-Kreises wird nun die zuständige Waffenbehörde personell aufgestockt.