Mangel an bezahlbaren Wohnraum ist eines der drängendsten gesellschaftlichen Probleme. Großflächiger Neubau führt nicht automatisch zu günstigeren Wohnungen, sondern kann mit Immobilien als Spekulationsobjekten die Preise sogar weiter nach oben treiben. Gleichzeitig führt der Verbrauch von wertvollen Naturflächen zu Bodenversiegelung und Verlust an Biodiversität. Auch der Nachverdichtung in Wohngebieten sind Grenzen gesetzt, weil dringend benötigte Grünflächen innerorts als Hitzeschutz benötigt werden. Die Beseitigung von Leerstand ist zwar naheliegend, aber wegen bürokratischen und finanziellen Hürden oft in der Umsetzung schwierig.
Dossenheim ist eine kleine Gemeinde ca. 12.700 Einwohnern auf 14 km². Die Siedlungsfläche hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich auf ca. 18% des Gemeindegebietes vergrößert. Trotzdem ist bezahlbarer Wohnraum insbesondere für junge Familien knapp, auch weil das benachbarte Heidelberg mit vielen Studierenden und die Metropolregion Rhein-Neckar mit ihrer wirtschaftlichen Stärke für Zuwanderung sorgt.
Wir möchten am 18.11.2026 um 19 Uhr in der Museumsscheuer mit Vertreter:innen aus Mietervereinigungen, Bau- und Immobilienwirtschaft über konkrete Lösungen für Dossenheim diskutieren und Impulse für unseren Gemeinderat gewinnen.
Wir freuen uns, Vertreter*innen der folgenden Einrichtungen als Gesprächspartner*innen begrüßen zu können:
- Wohnprojekt Feldwinkel
- Immobilienbüro Müller
- Mieterverein Heidelberg
Darüber hinaus wird auch der Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg, Jan-Peter Röderer, die Position der Landes-SPD einbringen.