Im Zuge des zweigleisigen Ausbau der OEG-Linie zwischen Schriesheim und Weinheim haben alle Haltestellen ein einheitliches, modernes und helleres „Design“ erhalten. Gleich¬zeitig hatten die betroffenen Gemeinden Gelegenheit, gestalterische Akzente an ihren Bahnhöfen zu setzen. Der Bahnhof in Hirschberg war bis dahin kein Aushängeschild für die Gemeinde: Sand, Kies, keine angepassten Bahnsteige, nur ein Wartehäuschen.
Einen völlig anderen Eindruck vermittelt der neue Platz. Gelungen ist vor allem die Natursteinmauer, die den Hang absichert:

Als Abgrenzung zur Straße wurden keine Gitterzäune, sondern Glasscheiben verwendet. Die Wartehäuschen sind heller und größer als die alten.

Im gleichen Design wie die Wartehäuschen sind auch die Fahrradständer gestaltet. Sie wirken nicht wuchtig. Die Fahrräder können von zwei Seiten eingestellt werden.

In Hirschberg wurden die Weichensteuerungen untererdig verlegt, so dass die gewonnene Fläche für die Straße genutzt werden kann. Nach diesem Vorbild könnte auch die B3-Überquerung am BSC-Gebäude in Dossenheim gestaltet werden.
