Die Bebauung und Gestaltung des OEG-Geländes Dossenheim-Bahnhof wird das Gesicht Dossenheims am zentralen Eingangsbereich zum Ortskern – wie die SPD findet – positiv verändern. Allerdings müssen zwei zentrale Aspekte berücksichtigt werden: Verbesserung der Überquerung der B3 und ein 3. Gleis!
1) Die vorhandene Trennungswirkung zwischen Ortskern und Dossenheim-West insbesondere durch die OEG-Gleise soll durch das neue Gebäude nicht noch weiter verstärkt werden. Der Platz muss sich Richtung Dossenheim-West mehr „öffnen“. Dazu muss der Übergang zwischen Bahnhofstraße und Neckarstraße umgestaltet werden. Im Moment erschweren eine Absperrkette, ein Zaun, Ampelmasten, Oberleitungsmasten, Beleuchtungsmasten, Straßenschilder und eine Weiche die Überquerung der Bundesstraße. Hinzu kommt, dass dieser Übergang nicht nur von Fußgängern, sondern wegen der Gefährlichkeit der Kreuzung auch von Fahrradfahrern genutzt wird.
2) Um auf der B3 „Hirschberger“-Verkehrsverhältnisse in Dossenheim vorzubeugen, muss die ÖPNV-Anbindung nach Heidelberg verbessert werden. Nach Ansicht der SPD kann dies langfristig nur gelingen, wenn Dossenheim direkt mit dem Heidelberger Hauptbahnhof über die Berliner Straße (Neuenheimer Feld) angebunden wird. Das heißt, dass die gegenwärtigen Straßenbahn-Linien nicht in Handschuhsheim enden, sondern nach Dossenheim weiterfahren. Zur „Umsetzung“ der Straßenbahnen braucht es am OEG-Bahnhof ein 3. Gleis. Diese Option darf durch die neue Platzgestaltung nicht verunmöglicht werden.
Termine:
Samstag 20.10.2012, 15.00Uhr Nominierungskonferenz Lothar Binding, Rolf-Engelbrecht-Haus Weinheim
Sonntag 11.11.2012, 15.00 Uhr Ehrung Jubilare, Zwingli-Raum, Martin-Luther-Haus