Elisabeth Krämer - Nachfolgerin von Lothar Binding

Veröffentlicht am 03.10.2020 in Bundespolitik

Seit 1998 vertritt Lothar Binding die Wähler/innen des Bundestagswahlkahlkreises Heidelberg-Weinheim (274), zu dem auch Dossenheim gehört. Frühzeitig hatte er mitgeteilt, dass er 2021 nicht mehr antreten werde. So mussten die SPD-Mitglieder des Wahlkreises eine/n neue/n Nachfolger/in wählen. 180 trafen sich dazu – coronagerecht – in der Jahnhalle in Dossenheim.

Elisabeth Krämer heißt die neue SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis 274. Sie setzte sich im 2. Wahlgang gegen ihre beiden Heidelberger Mitbewerber Dr. Tim Tugendhat und Andreas Woerlein durch. Im ersten Wahlgang hatte Woerlein mit 64 Stimmen noch knapp vor Krämer (63 Stimmen) und Tugendhat (41) gelegen, jedoch die erforderliche absolute Mehrheit verfehlt. Im zweiten Wahlgang hatte Tim Tugendhat zurückgezogen. Elisabeth Krämer konnte sich hier mit 96 Stimmen (55,5 %) gegen Andreas Woerlein (44,5 %) durchsetzen.

Die 27-jährige Stadträtin aus Walldorf strebt nun die Nachfolge von MdB Lothar Binding an. Sie hat nach der Mittleren Reife eine Ausbildung als Schreinerin absolviert. Anschließend leistete sie einen einjährigen Friedensdienst in einem Kibbuz in Israel. Aktuell engagiert sie sich ehrenamtlich in der evangelische Kirche, ist Gewerkschaftsmitglied und Kreisvorsitzende der Jusos Rhein-Neckar. Nach Fortbildungen ist sie nun im SPD-Regionalzentrum in Heidelberg als Sachbearbeiterin beschäftigt.

In ihrer Bewerbungsrede setzte Elisabeth Krämer klare thematische Schwerpunkte: soziale Gerechtigkeit, Kampf gegen rechts und Geschlechtergerechtigkeit.

 

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