Zukunft der Hauptschule

Veröffentlicht am 28.02.2007 in Gemeindenachrichten

Unser SPD-Wahlkreisabgeordneter Hans Georg Junginger erfragte beim Kultusministerium sowohl den gegenwärtigen Stand der Schülerzahlen an Hauptschulen im Rhein-Neckar-Kreis als auch die geplanten Maßnahmen der Landesregierung, um dem Bedeutungsschwund der Hauptschulen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wollte Junginger wissen, ob es eine Mindestgröße für den Fortbestand von Hauptschulen gibt.

Zurzeit werden die 51 Hauptschulen im Rhein-Neckar-Kreis von 7689 Schülerinnen und Schülern besucht. Dies entspricht einem Anteil von rund 14% der Gesamtschülerzahl. Seit dem Schuljahr 2003/2004 haben rund 16% weniger Schüler in die Hauptschulen gewechselt.

In Dossenheim besuchten vor 10 Jahren noch über 100 Schülerinnen und Schüler die Kurpfalz-Hauptschule. Im vergangenen Schuljahr waren es nur noch 69. Bei 5 Klassenstufen ergibt dies eine Schülerzahl/Klasse von rund 14.

Die Schülerzahlen in den Hauptschulen benachbarter Gemeinden beträgt:

  • - Schriesheim 130
  • - Ilvesheim 70
  • - Ladenburg 115
  • - Heddesheim 170
  • - Hirschberg 104
  • - Neckarhausen 70
  • - Edingen 95

Laut Kultusministerium beträgt die Mindestgröße einer Hauptschule 85 Schülerinnen und Schüler. Neben Dossenheim wären damit auch Ilvesheim und Edingen als Hauptschulstandorte gefährdet.

Das Kultusministerium empfiehlt für solche Fälle, dass „Hauptschulen benachbarter Gemeinden miteinander kooperieren können, z.B. im Wege des Klassentauschs, indem beispielsweise die Schule A die Klassenstufen 5 und 6 zentral für beide Standorte führt und die Schule B die Klassenstufen 7 bis 9. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Schüler einzelner Klassenstufen einer kleineren Hauptschule einer benachbarten größeren Hauptschule zugeordnet werden. Möglich ist auch, dass benachbarte Hauptschulen an einem Standort zusammengelegt werden können.“ Durch diese Formen der Kooperation könnte eine „ausreichend große Bandbreite von Förder- und Stützunterricht zur Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit geboten werden.“ Hinzu kämen jahrgangsübergreifende Aktivitäten wie Chor, Orchester oder Sportwettkämpfe, so die Empfehlung des Kultusministeriums. Bezogen auf die Dossenheimer Situation böte sich demnach sich eine Kooperation mit Schriesheim an: Klassenstufen 5 und 6 gemeinsam in Dossenheim und 7 bis 9 (und Werkrealschule) gemeinsam in Schriesheim.

Denkbar wäre auch eine Fusion der beiden Schulen: Mit zusammen ca. 200 Schülern wäre eine durchgehend zweizügige Hauptschule entstanden, die gem. Kultusministerium ein umfassendes Unterrichts- und Förderangebot präsentieren könnte. Zusätzlich wäre noch die Anstellung eines Schulsozialarbeiters sinnvoll.

 

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