Fahrradwege nach Heidelberg

Veröffentlicht am 12.01.2014 in Gemeindenachrichten

Viele Dossenheimerinnen und Dossenheimer fahren täglich nach Heidelberg – mit dem Auto, mit der OEG oder mit dem Fahrrad. Die Fahrradwege nach Heidelberg hat sich die SPD-Dossenheim etwas genauer angesehen. Aus dem Dossenheimer Westen gibt es für die Fahrradfahrer ein „Hindernis“, das überwun¬den werden muss: der Autobahnzubringer (L531).

Auf Dossenheimer Gemarkung befinden sich zwei Übergänge:

  • die Unterführung an der Großmarkthalle (1)
  • die Überquerung am ehemaligen SWR-Sender (2)

Die dritte, auf Heidelberger Gemarkung liegende Überquerung ist die Boschstraße am Edeka-Großmarkt. Während diese für das Dossenheimer Gewerbegebiet-West und viele Bewohner in Dossenheim-West I eine wichtige LKW- und PKW-Zufahrt darstellt, bedeutet sie für Fahrradfahrer und insbesondere für Fußgänger eine gefährliche Überquerung des stark befahrenen Autobahnzubringers.

Es gibt an dieser Kreuzung keinen Zebrastreifen, keine Fußgänger- oder Fahrradampel. Fahrradfaher (z.B. auch Schülerinnen und Schüler) müssen sich auf ihrem Weg nach Heidelberg in die PKW-Spuren einordnen. Nahezu lebensgefährlich ist die Überquerung des Zubringers – Geschwindigkeitsgrenze 70km/h - für Fußgänger. Sie können, da es keinerlei Regelungen gibt, nur einen autofreien Moment abwarten.

Für Fußgänger oder Radfahrer aus Richtung Heidelberg wurde, da man offenbar die Gefährlichkeit der Kreuzung erkannt hat, eine Bedarfsampel installiert – nur diese funktioniert nicht mehr.

Die Dossenheimer Gemeindeverwaltung muss bei den Heidelberger Behörden auf eine andere Verkehrsregelung drängen:

  • Überquerungszonen für Fußgänger und Radfahrer
  • Fußgänger-/Radfahrerampel

Ganz abgesehen von der Gefährlichkeit der Kreuzung sind die Grünanlagen in deren Bereich in einem sehr ungepflegten Zustand.