Der amtliche Bericht in der letzten Ausgabe der Gemeindenachrichten lässt keinen Zweifel an der Dramatik der Dossenheimer Haushaltslage zu: „Die Perspektive ist äußerst schlecht und die Einschätzung der Lage ziemlich düster. Auf der Basis des vorhandenen Zahlenmaterials wird sich im kommenden Jahr alleine im Verwaltungshaushalt eine Lücke von 1,3 Mio. Euro auftun“ (Gemeindenachrichten Nr.44, S.5).
Leider nicht belohnt für seinen Fleiß und sein Engagement für die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Heidelberg-Weinheim wurde Lothar Binding. Hätten mehr grüne Wähler und mehr Wähler der Linken ihre Erststimme gegen das Überhangmandat der CDU eingesetzt, die CDU-Bundestagsfraktion wäre heute kleiner. Dass Lothar Binding dennoch in den Bundestag zurückkehren kann, verdankt er seinem guten Platz auf der baden-württembergischen Landesliste der SPD.
Gute Löhne für gute Arbeit
Wir sind die Partei der Arbeit. Unser Ziel ist die Vollbeschäftigung. Deshalb kämpfen wir dafür, dass jede und jeder Arbeit hat. Jetzt in der Krise setzen wir auf Qualifizierung statt Entlassung. So gehen Betriebe und Belegschaften gestärkt aus der Krise hervor. Wir setzen uns ein: für die ungerecht bezahlte Friseurin, für den von Kündigung bedrohten Arbeiter in der Automobilindustrie, für die freiberufliche Grafikerin und für die allein erziehende Mutter in Teilzeit. Wir wollen gute Arbeit für alle.
Die SPD hat in den vergangenen Jahren die Weichen richtig gestellt und entschlossen gehandelt. Es gibt messbare Erfolge. Vor allem Arbeit für Millionen, Verbesserung der sozialen Sicherung, neue wirtschaftliche Stärke. Nicht alles war perfekt, aber die Richtung stimmt. Auch die Steuersenkungen, die Reformen am Arbeitsmarkt, die Energiewende, der Atomausstieg, Einwanderung und Einbürgerung waren gute Entscheidungen -wir haben viel erreicht.
Bei herrlichem Wetter und vielen Gästen begrüßte der Vorsitzende des Ortsteilvereins Schwabenheim Claus Clausen den SPD-Bundestagsabgeordneten Lothar Binding. In einem längeren Gespräch informierte Clausen über die Ursachen, die zur Gründung des Ortsteilvereins führten: Die wiederholten Versuche der AVR zunächst eine Müllverbrennungsanlage und vor einem Jahr schließlich eine Müllumladestation in Schwabenheim anzusiedeln.