Zukunft Bildung in Dossenheim

Veröffentlicht am 12.07.2011 in Gemeindenachrichten

Durch den Regierungswechsel in Stuttgart haben sich auch für die Weiterentwicklung der Dossenheimer Schulstruktur neue Perspektiven ergeben.

Donnerstag, den 14.07., 19.00 Uhr Zwingli-Raum Martin-Luther-Haus (Kronenburger Hof)

Mitte vergangenen Jahres beauftragte die ehemalige CDU-Kultusministerin Marion Schick den renommierten Bildungsforscher Jürgen Baumert, ein Expertengutachten zur Bildungsgerechtigkeit in Baden-Württemberg zu erstellen. Kurz vor dem Regierungswechsel stellte Baumert seine Erkenntnisse vor. Eine wesentliche Forderung darin ist unter anderem, mehr gebundene Ganztagsschulen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht einzurichten. In gebundenen Ganztagsschulen werden Schülerinnen und Schüler in einem festgelegten Stundenplan ganztägig durch die Schule unterrichtet, gefördert, betreut und verpflegt. Der Unterricht integriert also den traditionellen Fächerkanon mit Freizeitaktivitäten, Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung und Mensabetrieb. An gebundenen Ganztagsschulen gibt es keine Kernzeit, keine verlängerte Kernzeit und keinen Hort mehr. Sie ist eine Schule aus einem Guss ohne zusätzlichen Gebührenaufwand für die Eltern – wie zum Beispiel eine Hortgebühr.

Ob eine solche Schule für Dossenheim eine Perspektive ist, wird aber nicht in Stuttgart, sondern hier am Ort von Eltern, Schulleiter/innen, Lehrer/innen, Gemeinde und Gemeinderäten entschieden. Die SPD möchte lediglich Impulse und Informationen geben. Dazu haben wir unseren Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck eingeladen. Kleinböck ist Mitglied des Schulausschusses des Landtags und selbst Schulleiter. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen