Bereits schon ein halbes Jahr nach der Kapitulation Deutschlands 1945 fanden sich in Dossenheim engagierte Sozialdemokraten zusammen, um den SPD-Ortsverein wieder ins Leben zu rufen. Aus den Parteiunterlagen geht hervor, dass 1946 Fritz Apfel, Willi Bässe, Alfred und August Groß, Eugen Hutt, Johanna Knoll, Karl Miltner, Peter Mühlbauer, Georg Riedling, Hans Ruland, Jakob Schmitt, Karl Scholl, Emil Späth und eben Oskar Zimmermann den SPD-Ortsverein gründeten.
„Die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat funktioniert sehr gut“, war die einhellige Aussage von Vertreterinnen der Dossenheimer Kindergärten auf einem Treffen mit Vorstandsmitgliedern der SPD. Die Angebote zur Kinderbetreuung sind sehr vielfältig und umfassend: Mit insgesamt 17 Gruppen und einer Maximalkapazität von knapp 400 Kindern betreuen die beiden kirchlichen Träger tagaus tagein die Kinder unserer Gemeinde. Bereits am Morgen um 7.30 Uhr öffnen die Kindergärten, bieten ein Mittagessen an und schließen am Spätnachmittag um 17.00 Uhr. Dazwischen liegen die Zeiten des vielfältigen, erzieherischen Programms.
Ein aufmerksamer Beobachter der Dossenheimer Kommunalpolitik konnte in dem Artikel der hiesigen CDU anlässlich eines Besuches des Bundestagsabgeordneten Lamers (Gemeindenachrichten 10.8.2007) Überraschendes lesen: „ Das Hanna-und-Simeon-Heim wird einen einstöckigen Anbau erhalten, in dem eine sogenannte Verteilerküche gebaut wird. Neben dem Speisesaal des Altenpflegeheims werden die Räume zu einer Schulmensa ausgebaut, um an der Neubergschule dem zunehmenden Bedarf einer Ganztagesbetreuung gerecht zu werden. Diese Kooperation zwischen Pflegeeinrichtung und Grundschule stellt ein bislang einmaliges Projekt Sozialen Lernens dar.“
Von einem erfolgreichen Landesparteitag konnte unser Vorstandsmitglied Pinar Karacinar berichten. Dem SPD-Ortsverein Dossenheim war es gelungen, sie als Delegierte für einen Landesparteitag zu entsenden. Zusammen mit 26 weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus dem SPD-Kreisverband Rhein-Neckar half sie mit, wichtige personelle Positionen in der Landespartei für die Nordbadener zu besetzen.
In der Ausgabe Nr.28 der Gemeindenachrichten vom 13.Juli berichtete das Jugendbüro der Gemeinde Dossenheim, dass sich im Schulhof der Kurpfalzschule einiges verändert habe. In einem Projekt mit Schülern, geleitet von Jo Bader, wurde damit begonnen, den Schulhof umzugestalten. Insbesondere wurde der einheimische Porphyr stärker zur Geltung gebracht.
„Sachkenntnis und Sachlichkeit sind nicht gefragt, nur harte und bei der heimischen Bevölkerung ankommende Parolen.“
In den vergangenen Wochen waren die Gemüter in Deutschland sehr erhitzt. Begonnen mit der Diskussion um den Fall Marco, die sehr hohe Wellen geschlagen hat, bis hin zum neuen Zuwanderungsgesetz, welches vielfach von türkischen Verbänden kritisiert wurde. Die Krönung des Ganzen lag schließlich im Boykott des Integrationsgipfels durch einige türkische Verbände.