In der Ausgabe Nr.28 der Gemeindenachrichten vom 13.Juli berichtete das Jugendbüro der Gemeinde Dossenheim, dass sich im Schulhof der Kurpfalzschule einiges verändert habe. In einem Projekt mit Schülern, geleitet von Jo Bader, wurde damit begonnen, den Schulhof umzugestalten. Insbesondere wurde der einheimische Porphyr stärker zur Geltung gebracht.
„Sachkenntnis und Sachlichkeit sind nicht gefragt, nur harte und bei der heimischen Bevölkerung ankommende Parolen.“
In den vergangenen Wochen waren die Gemüter in Deutschland sehr erhitzt. Begonnen mit der Diskussion um den Fall Marco, die sehr hohe Wellen geschlagen hat, bis hin zum neuen Zuwanderungsgesetz, welches vielfach von türkischen Verbänden kritisiert wurde. Die Krönung des Ganzen lag schließlich im Boykott des Integrationsgipfels durch einige türkische Verbände.
Nach den ersten Meldungen über die Inhaftierung des 17-jährigen Schülers Marco Weiss in Antalaya war das Urteil vieler Medien klar: Eine völlig überzogene Reaktion der türkischen Justiz gegen „pubertäre Knutschereien“. Inzwischen belastet ein zweites Ereignis das deutsch-türkische Verhältnis: Vier türkische Verbände nehmen aus Protest gegen das Zuwanderungsgesetz nicht am Integrationsgipfel der Bundesregierung teil.
Zu einer sachlichen Diskussion dieses Falls lädt der Ortsverein ein:
Es ist bekannt, dass sich die Hauptschule in einer sehr prekären Lage befindet, manche sprechen von der Krise der Hauptschule. SPD und GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) sind sich einig, dass das Kernproblem nicht die Hauptschule, sondern das dreigliedrige Schulsystem ist: Die Hauptschule muss man, Realschule und Gymnasium darf man besuchen. Diese Entscheidung wird nach der vierjährigen Grundschulzeit getroffen – aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Sicht ein Unding. Außer in Österreich gibt es dieses Selektionsverfahren in keinem anderen europäischen Land mehr.