Die Bebauung des OEG-Geländes Dossenheim-Bahnhof wird das Gesicht Dossenheims am zentralen Eingangsbereich zum Ortskern – wie die SPD findet – positiv verändern. Allerdings muss, um die vorhandene Trennungswirkung zwischen Ortskern und Dossenheim-West insbesondere durch die OEG-Gleise nicht noch weiter zu verstärken, der Übergang zwischen Bahnhofstraße und Neckarstraße umgestaltet werden.
Aus den Reihen des Gemeinderates und der Verwaltung wird immer wieder behauptet, die SPD wäre gegen den Neubau des Hanna-und-Simeon-Heimes. Sowohl Ortsverein als auch Fraktion waren von Beginn an der Meinung, dass Dossenheim ein neues Hanna-und-Simeon- Heim braucht. Die SPD war auch immer der Meinung, dass dieser Neubau durch die Gemeinde finanziell flankiert werden muss.
Einen regelrechten Wahlmarathon hatten die Delegierten der SPD Rhein-Neckar auf ihrer Jahreshauptversammlung zu bestreiten. Im Bürgerhaus in Mühlhausen-Rettigheim kamen die Delegierten aus dem Rhein-Neckar Kreis zusammen, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen und nach den Landtagswahlen vom März den zukünftigen Weg der Partei zu debattieren.
Mit einem neuen Mitarbeiter und erweiterten Öffnungszeiten startet das Team des Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck im SPD-Bürgerbüro in die neue Legislaturperiode. Seit September 2009 gehört der Ladenburger Bildungsexperte dem Landtag von Baden-Württemberg an und konnte sein Mandat bei der Landtagswahl im März erfolgreich verteidigen.
„Das Fundament ist gelegt. Nun kann die Arbeit beginnen“, zeigt sich Gerhard Kleinböck, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Weinheim-Schriesheim-Dossenheim, voller Vorfreude auf die neue Rolle im Stuttgarter Landtag. Nach dem historischen Wahlergebnis vom 27. März wechselt der Ladenburger Abgeordnete von der Oppositions- in die Regierungsfraktion.
Bei nur einer Gegenstimme spricht sich eine gemeinsame Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine Dossenheim und Schriesheim für den zwischen Grünen und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag aus. Trotz einiger kritischer Anmerkungen waren sich alle Anwesenden einig, dass die Chance für einen echten Wechsel in Baden-Württemberg genutzt werden muss.