Zu Beginn der Jahreshauptversammlung stellte sich der SPD-Landtagskandidat Gerhard Kleinböck den zahlreich versammelten Mitgliedern vor. Kleinböck wurde am 8.9.1952 in Ladenburg geboren. Er ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Nach seinem Studium der Wirtschaftspädagogik in Mannheim begann er seine Tätigkeit 1982 als Lehrer an der kaufmännischen Berufsschule in Darmstadt, deren Schulleiter er heute ist.
Im letzten Gemeindeblatt stellt die CDU ihre Bildungsgrundsätze dar: „Aufstieg durch Bildung – für jeden! … Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Richtige. Wir erhalten Realschulen und Gymnasien. Die rot-grüne Einheitsschule lehnen wir ab“ (Punkt 4, Gemeindeblatt 04.03.2011). Die „rot-grüne Einheitsschule“ ist billige Wahlkampfpolemik. Alles andere sind sehr allgemeine Forderungen, die mehr oder weniger jeder unterschreiben würde. Halten wir uns doch an die Fakten.
Nicht alles, an das man sich im Laufe der Jahre (Jahrzehnte) gewöhnt hat, muss auch schön sein. Beispiel: der eher an einen Lagerschuppen erinnernde Flachbau am OEG-Bahnhof. Die städtebaulichen Entwürfe der Studenten der TU-Darmstadt kritisierten diesen Bau an einem derart zentralen Platz. Stellt dieser Platz doch ein „Eintrittstor“ für OEG-Nutzer in den alten Ortskern aber auch über die Neckarstraße ins Neubaugebiet „West-I“ dar. Daher fordern die Architekturstudenten dessen Umgestaltung zu einem „Torplatz“ mit einem repräsentativeren Gebäude.
„Es kommt darauf an, dass wir uns für unsere Werte und Leitlinien einsetzen". Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemalige SPD-Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erinnerte an das Selbstverständnis ihrer Partei: Sozialdemokratische Politik sei eine Politik der sozialen Gerechtigkeit.
Mit großer Überraschung hat die SPD-Gemeinderatsfraktion aus der RNZ vom 05.01.2011 erfahren, dass die Stadtverwaltung Heidelberg plant, den Heidelberger Reiterverein nun doch im Gewann Farrwiesenäcker im Handschuhsheimer Feld anzusiedeln. Die SPD-Dossenheim und die SPD-Heidelberg haben sich seit Jahren für den Erhalt des Handschuhsheimer Feldes ausgesprochen und haben dies auch in ihren Kommunalwahlprogrammen 2009 festgeschrieben. Die SPD-Dossenheim hat die Bürgerinnen und Bürger des Schwabenheimer Hofes in ihrer erfolgreichen Ablehnung von Gewerbeansiedlungen unterstützt.