Gerechte Steuerpolitik

Im Zuge seiner „Vorwahlkampftour” besuchte SPD-Bundesabgeordneter Lothar Binding die Vorstandssitzung des Ortsvereins. Er widersprach in seinem Vortrag der Behauptung, die Steuerpolitik der Bundesregierung sei sozial ungerecht.

GESCHICHTE DES SPD-ORTSVEREINS - Teil 5: 1925-1933

Die Tätigkeit des SPD-Ortsvereins war in den Jahren bis 1933 vor allem auf die Bewältigung dieser Probleme gerichtet, ohne dass es gelang, die Schwierigkeiten trotz eines kurzfristigen wirtschaftlichen Aufschwungs in der zweiten Hälfte der Zwanziger Jahre zu überwinden.

Lothar Binding wieder nominiert

Die SPD nominierte den bisherigen Bundestagsabgeordneten Lothar Binding als Bundestagskandidaten im Wahlkreis 275 (Heidelberg-Dossenheim-Weinheim) mit 147 von 149 Stimmen (= 99%).

Neuwahlen

Wegen der vermutlich im September stattfindenden Neuwahlen zum Deutschen Bundestag mussten die Mitglieder des Ortsvereins Delegierte für die bevorstehende Nominierung des Kandidaten für den Wahlkreis wählen.

GESCHICHTE DES SPD-ORTSVEREINS - Teil 4: 1918-1925

Im Verlauf des Kriegs und insbesondere ab dem Winter 1916/17 wurden die Belastungen - besonders der ärmeren Einwohner - immer unerträglicher. Die kriegsbedingte Planwirtschaft mit Anbauvorschriften für die Landwirte und Höchstpreisen für Lebensmittel, die zunehmend angespannte Ernährungslage, die Kohleknappheit, die wachsende Zahl der Toten und Vermissten und die immer deutlicher werdende Ausweglosigkeit der militärisch-politischen Lage förderten auch in Dossenheim den Wunsch nach einem schnellen Ende des Krieges.

Talk im JutS - Gegen die „Ökonomisierung der Universitäten"

Zum Thema des "Talk im JutS" am 11.Mai hatten die Jusos Schriesheim-Dossenheim die Hochschulpolitik gemacht. An diesem Abend sollte über das weite Spektrum der universitären Ausbildung in Deutschland gesprochen werden, doch die mögliche Einführung von Studiengebühren rückte schnell ins Zentrum der Diskussion auf dem Podium.

GESCHICHTE DES SPD-ORTSVEREINS - Teil 3: 1911-1918

Die Hindernisse, auf die die aktiven Sozialdemokraten in Dossenheim stießen, schreckte sie nicht ab. Zwei der wenigen erhaltenen Dokumente der damaligen Zeit belegen dies: 1909 klagten Mitglieder des Ortsvereins zusammen mit anderen Einwohnern aus der Klasse der "Niederbesteuerten" gegen die Gemeinde wegen Unregelmäßigkeiten beim Verfahren der Kommunalwahl, weil die gesetzlich vorgeschriebene geheime Stimmabgabe nicht sichergestellt war. Die Klage wurde zwar abgewiesen, aus den Unterlagen des Gemeindearchivs ist jedoch ersichtlich, dass die Verwaltung von der vorgesetzten Behörde daraufhin die Weisung erhielt, das bisherige Abstimmungsverfahren im Sinne der Kläger zu ändern.