Jubiläum 2015

Geschichte des Ortsvereins - 2005 - 2008

Während sich der Ortsverein weiterhin unter dem Vorsitz von Fred Hermann und Pia Schömer bzw. Carlo Bonifer (ab 2008) durch personelle Kontinuität auszeichnete, vollzog sich in der vierköpfigen Fraktion (Klaus Bähr, Carlo Bonifer, Rüdiger Neumann, Tilo Wachsmuth) ein Wechsel: Der niedergelassene Arzt Dr. Tilo Wachsmuth konnte wegen seiner beruflichen Belastung sein Gemeinderatsmandat nicht mehr adäquat wahrnehmen und trat 2006 zurück. „Nachrücker“ wurde Walter Bachert, der bereits von 2001-2004 für die SPD im Gemeinderat saß.

Mit zwei Höhepunkten trat der Ortsverein zu Beginn des Jahres 2007 an die Öffentlich­keit: Für den traditionellen Neujahrsempfang (14.01.2007) konnte der in Dossenheim wohnende Mannheimer Wahlforscher Dieter Roth als Referent zum Thema „Niedrige Wahlbeteiligung - Gefahr für die Demokratie“ gewonnen werden. Im überfüllten Ratshaussaal trug er interessante, wissenschaftliche Ergebnisse vor und regte damit eine lebhafte Diskussion an.

Nur eine knappe Woche später (19.01.) präsentierte sich das neu gegründete Kabarett-Team der Dossenheimer SPD (Gerd Apfel, Ingrid Bachert, Carlo Bonifer, Peter Denger. Peter Fischer, Marion Hagen, Gerd Hammer, Pinar Karacinar, Jochen Matenaer und Peter Ziegel­höfer)in der Museumsscheuer mit ihrem Programm Rote Grütze - Kleine Nachschläge zu hausgemachten Dossenheimer Geri(ü)chten“:

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Kommentar der Rhein-Neckar-Zeitung: „Es war ein unterhaltsamer Abend und das Publikum hatte sich bestens amüsiert“. Einen 2. Auftritt mit gleichem Erfolg gab es nochmals am 09.04.2009.

Zwei wichtige kommunalpolitische Themen bestimmten in dieser Zeit die Diskussion in Dossenheim: den Bau einer Müllverbrennungsanlage und die Zukunft der Hauptschule.

Im Frühjahr 2007 wurden Überlegungen der kreiseigenen Abfallverwertungsgesellschaft (AVR) bekannt, dass auf deren Gelände im Schwabenheimer Hof eine Müllverbrennungs­anlage gebaut werden sollte. Mit einer sehr gut besuchten Veranstaltung zu­sam­men mit dem BUND in der Museumsscheuer positionierte sich der Ortsverein klar gegen die Müllverbren­nung in Dossenheim. Nach heftigen Protesten – vor allem auch der Schwa­ben­heimer Bür­gerinnen und Bürger – musste der Kreis von seinen Plänen Abstand nehmen.

Wie in ganz Baden-Württemberg wechselten auch in Dossenheim immer weniger Schüler­innen und Schüler in die Haupt­schule. Im Unterschied allerdings zum Landestrend war der Bedeutungsverlust der Hauptschule in Dossenheim noch ausgeprägter: Im Schuljahr 2006/07 wechselten von den 101 Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen nur noch 12 (12,9%) in die Hauptschule, 16 (15,8%) in die Realschule und 72 (71,3%) ins Gymnasium. In den fünf Klassen der Dossenheimer Hauptschule saßen in diesem Schuljahr insgesamt nur noch 72 Schüler. Mit zwei öffentlichen Veranstaltungen zum Thema „Bildungsaufbruch“ – im Januar 2008 mit dem damaligen Mannheimer SPD-Stadtrat Frank Mentrup (heute OB in Karlsruhe) und im Juni 2008 mit dem Heidelberger Schulbürgermeister Joachim Gerner – forderte die SPD neue Konzepte für die Hauptschule, wie z.B. die Fusion mit der Schries-heimer Hauptschule.

Leider musste sich 2008 die Dossenheimer SPD von einer lieb gewonnenen Tradition verab­schieden: Am 30.05. wurde zum letzten Mal das Lindenfest im Hof der Kurpfalzschule ge­feiert. Seit 1980 bewirtete der Ortsverein jedes Jahr an einem Sonntag im Mai oder Juni insbesondere Bürgerinnen und Bürger des Dossenheimer Westens. Namensgeberin für das Fest war die anlässlich des 75-jährigen Gründungsjubiläums gepflanzte Linde. Das über 28 Jahre hinweg andauernde, stattliche Wachstum des Baumes ging natürlich einher mit der entsprechenden Alterung der Ortsvereinsmitglieder. Ein ganztägiges, ehrenamtlich organsiertes Fest konnte personell nicht mehr bewältigt werden.

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Matthias Stammler

 

 

 

 

 

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